„Die derzeit laufende Debatte rund um die Budgetkonsolidierung und den damit verbundenen Sparpaketen im Bildungs-, Sozial- und Arbeitsbereich sind nicht alternativlos. Es kann nicht sein den Staat - durch den internationalen Steuerwettbewerb mit zu geringen Steuereinnahmen auszuhungern - und dann die Sparpakete als Sachzwang darzustellen. Vielmehr sollte endlich über höhere Einnahmen nachgedacht werden und hier vor allem an die eklatant niedrige Besteuerung von Vermögen in Österreich, “ so Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.
Dies gilt umso mehr, da einer der wesentlichen Gründe für die Krise die ungleiche Vermögensverteilung war. Würde hier ein Stück mehr Gerechtigkeit durch die Einführung von Vermögenssteuern geschafft werden, würde dies auch die Stabilität des Systems an sich erhöhen. „Es muss endlich mit dem Mythos von Vermögenssteuern als „Mittelstandssteuer“ aufgeräumt werden. Es sollen endlich jene obersten 10% der Vermögenden in Österreich auch ihren Anteil für die Bewältigung der Krise zahlen und die Finanzierung des Sozialstaates leisten. Denn die ArbeitnehmerInnen, welche zahlen schon hohe Steuern und haben ohnehin schon genug für unter der Wirtschaftskrise gelitten, “ so Moitzi.
Abschließend fordert Moitzi die SPÖ auf, endlich offensiv für die Umsetzung des GPA – DJP Steuermodells einzutreten. Denn ein Diskussionsverbot nützt sicher nicht den ärmeren Bevölkerungsgruppen und den sog. Mittelstand. Ganz im Gegenteil diese würden von solch einer Steuer enorm profitieren!