Der Vizepräsident der IUSY (International Union of Socialist Youth), Pável Meléndez Cruz, und der IUSY-Koordinator der sozialen Bewegungen in Lateinamerika, Alejandro Encinas Jr., beide aus Mexiko, berichteten am Montag im Rahmen der SJÖ-Diskussionsreihe „Kopfarbeit" in Wien über die Lage nach den Parlamentswahlen in Mexiko vor einer Woche.
Unsere Schwesterpartei in Mexiko, die „Partei der demokratischen Revolution" (PRD), bisher zweitstärkste Fraktion hinter der rechtskonservativen „Partei der Nationalen Aktion", erlitt eine Wahlschlappe und landete mit 12% der Stimme nur mehr am dritten Platz. Die beiden jungen Aktivisten aus Oaxaca und Mexiko-Stadt erzählten über den schweren Wahlverlust, die Lage im konfliktreichen Bundesstaat Oaxaca und den seit Jahren schwelenden Drogenkrieg, der das korrupte politische System Mexikos so maßgeblich beeinflusst.