„Viele junge Menschen wandern von einem Praktikum zum nächsten - ohne sozialrechtlichen Schutz und angemessener Entlohnung. Die PraktikantInnen und atypisch Beschäftigten von heute sind die Armen von morgen", bringt Moitzi zum Ausdruck. Derartigen Vorboten einer modernen Form der Sklaverei müsse rasch der Riegel vorgeschoben werden.
Die Resolution des EU-Parlaments spricht sich für die Schaffung von Mindestanforderungen für Praktika aus, sowie für die Sicherstellung eines Versicherungsschutzes und den Erhalt von Sozialleistungen. Auch die Festlegung einer Mindestzuwendung und die Einrichtung einer europäischen Jugend-Beschäftigungsgarantie begrüßt Moitzi. „Die Bekämpfung der aktuellen prekären Beschäftigungsverhältnisse ist auch unabdingbar für die Sicherung unseres Pensionssystems", so Moitzi. ArbeitnehmerInnen müssten daher durch qualitativ gute Arbeitsplätze vor Armut geschützt und gut entlohnt werden, damit sie auch zur Erhaltung des staatlichen Pensionssystems beitragen können.










