SJ-Moitzi: Superreiche endlich zur Kasse bitten!
Noch stärker angewachsen als die Zahl der Superreichen ist deren Vermögen, nämlich um 14 Prozent auf 210 Mrd. Euro (!). Bis 2013 steigt dieses Vermögen weiter auf fast 300 Mrd. Euro an. Damit verfügt das oberste Prozent der Bevölkerung über dasselbe Vermögen wie die unteren 90 Prozent. Allein auf die 10 reichsten Personen bzw. Familien entfallen unvorstellbare 59 Milliarden Euro.
„Die Superreichen haben ihr Ziel mehr als erreicht: Nämlich jegliche Negativfolgen der Finanzkrise auf ihr exorbitantes Vermögen abzuschütteln. Jetzt wollen sie uns mit ihrer Lobbypartei ÖVP weismachen, sie seien zu wenige, um zur Sanierung des Budgets beitragen - da lachen die Hühner", stellt Moitzi fest. Während neoliberale Hardliner á la Karlheinz Kopf ihre Hand schützend über die Reichsten der Reichen halten, wollen sie Jugendlichen, PensionistInnen und ArbeitnehmerInnen weismachen, sie müssten ‚ihren Gürtel enger schnallen'. „Jene, die wirklich über ihre Verhältnisse gelebt haben, sollen nun endlich zur Kasse gebeten werden: die Piëchs, die Flicks, die Mateschitzs!", fordert Moitzi abschließend erneut die Einführung vermögensbezogener Steuern.










