Freitag 18. Mai 2012
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Inhalt:

Austrofaschismus

Die Geschichte des Faschismus in Österreich

Broschüre der SJÖ

Im Jahr 2004 jährt sich zum 70. Mal der Aufstand der österreichischen ArbeiterInnen gegen die Errichtung des "Ständestaates", der christlichsozialen Diktatur des Engelbert Dollfuß. Auf viele wirken die Appelle, die damaligen Entwicklungen in Erinnerung zu behalten, überholt, eigenbrötlerisch, ja "hysterisch" oder schlicht "lächerlich".

Februar 34: Warum drüber reden?

Über die Lebendigkeit der Geschichte

Im Jahr 2004 jährt sich zum 70. Mal der Aufstand der österreichischen ArbeiterInnen gegen die Errichtung des "Ständestaates", der christlich-sozialen Diktatur des Engelbert Dollfuß und nach ihm Kurt Schuschniggs. Auf viele wirken die Appelle, die damaligen Entwicklungen in Erinnerung zu behalten, veraltet, eigenbrötlerisch, ja "hysterisch" oder schlicht "lächerlich", wie mir unlängst ausgerechnet StudentInnen der Politik- und Geschichtswissenschaft erklärten.

Damit die Geschichte aus dem 34er Jahr nicht vergessen wird ...

Der 42jährige Karl Münichreiter war der erste Schutzbündler, der durch die austrofaschistischen Standgerichte am 14. Februar 1934 ermordet wurde. Sein Sohn Karl Münichreiter war bei Ausbruch der Kämpfe 10 Jahre alt. Im Interview erzählt er über den Vater und die bewegte Familiengeschichte.

Im Namen Gottes

Die Katholische Kirche und die Diktatur des “Ständestaats”

Die Elite der Christlich-Sozialen Partei rekrutierte sich ebenso wie jene des "Ständestaates" zum allergrößten Teil aus der Katholischen Kirche und ihrem Umfeld. Keine andere Interessensgruppe profitierte derart von der Diktatur zwischen 1934 und 1938 wie die katholische Kirche.

Austrofaschismus: Politik – Ökonomie – Kultur

Der Austrofaschismus ist, da er im Schatten der Gräuel des NS-Regimes steht und nach 1945 kaum Gegenstand öffentlicher Diskussion war, ein weitgehend unerforschtes Gebiet. Die Neuauflage des gleichnamigen Buches analysiert detailliert den Ständestaat auf politischer, kultureller, ideologischer sowie wirtschaftlicher Ebene.

Manfred Scheuch: Der Weg zum Heldenplatz

2004 jährten sich zum 70. Mal die Februarkämpfe 1934, in denen sozialistische WiderstandskämpferInnen vergeblich die Demontage der Demokratie durch die AustrofaschistInnen zu verhindern suchten. In der Tageszeitung der Standard erschien damals eine Serie von Manfred Scheuch, die sich offen gegen die These „der geteilten Schuld“ stellte.

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