Freitag 18. Mai 2012
Diskussion mit Irmtraut Karlsson und Barbara Prammer
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Inhalt:

Faschismus

Vom Patriotismus und dem Abwehrkampf gegen Hitler-Deutschland…

Der austrofaschistische Ständestaat wurde von den damaligen ProtagonistInnen der Christlich-Sozialen immer wieder als notwendige Maßnahme im Abwehrkampf gegen Nazi-Deutschland dargestellt. Auch heute ist diese Meinung in der Nachfolgeorganisation der Christlich-Sozialen, der ÖVP, weit verbreitet. Diese „Geschichtsauffassung“ konkurriert aber eher mit den Märchen der Gebrüder Grimm und hat mit einer wissenschaftlichen Geschichtsaufarbeitung wenig zu tun.

Die Geschichte des Faschismus in Deutschland und Italien

Broschüre der SJÖ

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, besonders den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts, beschränkte sich in Österreich bis Mitte der 1980er vor allem auf die Rolle Österreichs als "erstes Opfer des Nationalsozialismus". Des NS-Terrors zu gedenken, hieß damit in erster Linie, sich nicht die eigenen, sondern deutsche Untaten in Erinnerung zu rufen.

Nationalsozialismus nach 1945 in Österreich

Im Jahr 2005, dem großen Gedenkjahr wird in Österreich stolz zurückgeblickt; Wie heldenhaft der Staatsvertrag erkämpft wurde, wie meisterhaft diverse Krisen gemeistert wurden und, und, und. Die Bundesregierung nutzt diesen Anlass, um in Eigenlob zu baden. Wohin mensch auch schaut, Jubel, Trubel und Heiterkeit überall. Die kritischen Stimmen gehen unter.

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