Geschichte der Arbeitszeitverkürzung in Österreich
1889: Auf ihrem ersten Kongress proklamiert die neu gegründete Sozialistische Arbeiter-Internationale den Ersten Mai zum Kampftag für den 8-Stunden-Tag
1919/1920: Im Zuge der großen Sozialreformen wird der gesetzliche 8-Stunden-Tag eingeführt
1938: Die Nazis führen die 60-Stunden-Woche ein
1959: Mit einem Generalkollektivvertrag wird die Wochenarbeitszeit von 48 auf 45 Stunden verkürzt
1969: Die SPÖ leitet ein Volksbegehren für die 40-Stunden-Woche ein
1970: Ein Generalkollektivvertrag regelt die schrittweise Einführung der 40-Stundenwoche. Nach der Bildung der ersten SPÖ-Alleinregierung wird die 40-Stundenwoche gesetzlich verankert.





